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| Aufbauaktivität | |
| Alter: 4-6 | |
| 3-5 Tage zur Vorbereitung der Aktivität einplanen; die Umsetzung erfolgt über das gesamte Schuljahr hinweg | |
| Die Kinder nehmen wahr, wie ihre Freundinnen und Freunde gewachsen sind und sich entwickelt haben. Mittels Gesprächen, Zeichnungen und dem Spiel "Geheimer Freund/geheime Freundin" werden Empathie, Wertschätzung und Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. | |
| Flexibilität Kritisches Denken | |
| Kognitive Aufgabe Gespräch | |
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Die Kinder nehmen sich gegenseitig wahr und sprechen darüber, wie sie gewachsen sind und sich verändert haben.
Die Pädagog*in legt Fotos der Kinder (aufgenommen, als sie jünger waren) in einen Korb. Jedes Kind zieht ein Foto und schaut es sich aufmerksam an.
Gemeinsam sprechen sie darüber:
Die Pädagog*in schreibt die Beobachtungen der Kinder auf und sammelt sie auf einem Poster.
Gemeinsam gestaltet die Gruppe ein Poster, das zeigt, wie Freundschaft in ihrer Gruppe aussieht, klingt und sich anfühlt.
Beispiele:
Die Kinder ergänzen Zeichnungen und Wörter, die zeigen, wie Freundschaft in ihrem Alltag gelebt wird.
Die Kinder malen ein Bild von sich selbst, auf dem sie etwas Freundliches tun.
Sie beschreiben, was sie gerade tun und wie dies anderen hilft (z.B.: Ich helfe meiner Freundin, ihre Jacke zu schließen. Ich teile meine Wachsmalstifte.).
Die Pädagog*in schreibt die Sätze der Kinder auf und bespricht mit ihnen, wie kleine freundliche Handlungen dazu beitragen, dass sich die Gruppe gemeinsam wohler fühlt.
Jedes Kind zieht verdeckt einen Namen oder ein Foto eines geheimen Freundes oder einer geheimen Freundin.
Im Laufe des Tages versuchen sie, dieser Person mit freundlichen Gesten zu begegnen, z.B. durch Hilfe, ein Bild malen und schenken, positives Feedback geben.
Am Ende der Tage bzw. Woche trifft sich die Gruppe und die Kinder versuchen zu erraten, wer ihr geheimer Freund war.
Gemeinsam sprechen sie darüber, wie sich diese kleinen Aktionen für beide Seiten angefühlt haben.
Der Abstraktionsgrad kann je nach Entwicklungsstand angepasst werden.
Z.B. können Anregungen und Diskussionsanteile sprachlich heruntergebrochen und verstärkt konkrete Beispiele, Darstellung über Bewegung sowie Bildkarten genutzt werden.
Das Ziel ist, dass alle Kinder erleben: Freundschaft heißt, sich umeinander zu kümmern, zusammenzuhelfen und dafür zu sorgen, dass sich alle in der Gruppe wohlfühlen.
Am Ende der Woche reflektieren die Kinder, wie sie Freundschaft gezeigt haben.
Sie können Emotionsgesichter oder kurze Aussagen verwenden, um auszudrücken, wie sie sich gefühlt haben, wenn sie anderen geholfen haben oder wenn ihnen geholfen wurde.
Gemeinsam setzen sie sich einfache neue Ziele für die nächste Woche (z.B.: Ich lade jemanden Neues zum Spielen ein. Ich höre zu, wenn eine Freundin oder ein Freund spricht.).
Die Pädagog*in hält die Ideen der Kinder fest und lässt die Übersicht gut sichtbar hängen, um alle daran zu erinnern.
Statt Fotos der einzelnen Kinder können auch alte und neue Gruppenfotos betrachtet werden. Die Kinder vergleichen, wer dazugekommen ist, wer die Gruppe verlassen hat und wie alle größer geworden sind.
Dies hilft ihnen, über Zugehörigkeit, Freundschaft und die Entwicklung der Gruppe nachzudenken und trotzdem zu erkennen, dass die Verbindung bestehen bleibt.