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Doktor, bitte hilf! Mein Kuscheltier ist krank!

Doktor, bitte hilf! Mein Kuscheltier ist krank!

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Aufbauaktivität
Alter: 4-7
20-30 min
Kinder lernen, Emotionen zu erkennen, Gefühle anderer zu verstehen, verschiedene Perspektiven einzunehmen und Unterstützung zu üben.
Flexibilität
Kognitive Aufgabe Gespräch
  • Plüsch- oder Plastiktiere
  • Stethoskop
  • Thermometer
  • Verbände und Pflaster
  • Medizinfläschchen
  • Salbe oder Creme
  • Wattebällchen
  • Plastik-Spritze oder Pipette
  • Eisstiele oder Holzspatel
  • Poster mit Tierkörperteilen
  • Röntgenbilder
  • Idee für zusätzliches Material: Bilderbücher über Tierärzte und kranke Tiere

Vorbereitung

  • Schilder und Plakate vorbereiten: TIERKLINIK, PREISE, EMOTIONEN DER TIERE, EMOTIONEN DER BESITZER*INNEN, SCHMERZSKALA, WENN EIN HAUSTIER KRANK ODER VERLETZT IST, WENN ES EINEM TIER NICHT GUT GEHT …
  • Einen Bereich im Raum einrichten, in dem eine Tierarztpraxis aufgebaut werden kann
  • Tiere, Materialien und Requisiten für das Spiel vorbereiten

Durchführung

Beginnen Sie mit einem Gespräch über Haus- und Nutztiere.

Impulse für gemeinsame Gespräche:

  • Wie verhalten sich Tiere, wenn sie sich gut fühlen?
  • War dein oder euer Tier schon einmal krank oder verletzt?
  • Wart ihr beim Tierarzt?
  • Wie verhalten sich Tiere, wenn sie sich nicht gut fühlen oder krank sind?
  • Was kann einem kranken Tier helfen?
  • Was hat der Tierarzt gemacht?

Regen Sie die Kinder an, Erfahrungen, Informationen, Fragen und Gefühle zur Haltung und der Versorgung von Tieren zu teilen.

Die Tierarztspielpraxis aufbauen

Gemeinsam mit den Kindern eine Tierarztpraxis im Spielraum einrichten. Möbel, Materialien, Ressourcen und Poster für das Spiel anordnen.

Einfache Regeln vereinbaren: Wie viele Kinder dürfen gleichzeitig spielen? Wie organisieren wir den Raum? Wohin kommen die Spielsachen nach dem Spiel?

Rollenspiel - beim Tierarzt

Die Kinder organisieren ihr Spiel und wählen Rollen: Tierarzt, Tierbesitzer oder Tier.

Ermutigen Sie zum Rollenwechsel, damit alle verschiedene Rollen ausprobieren können.

Bleiben Sie in der aktiven Beobachtung und unterstützen Sie ggf. bei Missverständnissen.

Gelegentlich selbst Spielimpulse aufgreifen oder setzen, um Empathie, Kommunikation und Fürsorge vorzuleben oder um zurückhaltende Kinder einzubeziehen.

Reflexion

Nach dem Spiel gemeinsam sprechen:

  • Wie hast du dich in deiner Rolle gefühlt? Welche Rolle mochtest du am liebsten?
  • War es leicht oder schwer zu erkennen, dass dein Tier nicht gesund war?
  • Wie hast du verstanden, was dein Tier braucht, obwohl es nicht sprechen kann?
  • Wie hast du geholfen? Wie hat sich das angefühlt?

Variationen und zusätzliche Ideen

Besucht gemeinsam einen Zoo und sprecht mit Tierpflegerinnen darüber, wie Tiere gepflegt und gesund gehalten werden.

Besucht zusammen eine Tierarztpraxis, um echte Tierärztinnen kennenzulernen und zu erfahren, wie sie kranken oder verletzten Tieren helfen.