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Materialien ganz praktisch mit den Händen erforschen

Materialien ganz praktisch mit den Händen erforschen

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Basisaktivität
Alter: 4-6
1-2 Tage
Kinder erforschen Materialien mit ihren Händen, entdecken Eigenschaften und schulen ihr taktiles Bewusstsein.
Selbstregulation
Kognitive Aufgabe Gespräch
  • Kleber
  • Ein großes Bettlaken
  • Große Ringe oder Schlaufen aus dicker Wolle, Faden oder Seil
  • Ein Stoffbeutel
  • Schachteln in verschiedenen Größen
  • Naturmaterialien wie Blätter, Zweige, Steine oder Muscheln
  • Augenbinden

Vorbereitung

Gemeinsam mit den Kindern im Vorfeld verschiedene Materialien sammeln, die zu den Anweisungen auf dem Arbeitsblatt passen, und beispielsweise in einem Regalfach aufbewahren.

Durchführung

Kira und Miro versammeln die Kinder im Gruppenraum oder auf dem Spielplatz. Dort entdecken sie ein großes, altes Bettlaken, das auf dem Boden ausgebreitet ist. Auf dem Laken liegen Reifen und die Zauberbox. Kira, voller Neugier, ruft: "Wow, was glaubt ihr, ist in der Box? Ich wette, es ist etwas Spannendes!" Miro ermutigt die Kinder behutsam und fügt hinzu: "Lasst uns gemeinsam hineinschauen. Vielleicht finden wir darin Hinweise für eine tolle Aktivität."

Sie öffnen die Zauberbox, holen den Stoffbeutel heraus und erklären, wofür er gedacht ist. Miro nimmt den Beutel in die Hand und sagt: "In diesem Beutel sind besondere Karten mit Anweisungen für ein Abenteuer!" Kira fragt: "Meint ihr, wir können zusammenarbeiten, um all die Dinge zu finden, die auf den Karten beschrieben sind? Lasst uns auf Entdeckungsreise gehen und schauen, was wir alles finden!"

Materialien sammeln und zuordnen

Kira zieht die erste Karte aus dem Beutel und liest sie laut vor: "Finde etwas Weiches." Sie fragt die Kinder, was ihrer Meinung nach zu dieser Beschreibung passen könnte. Miro ergänzt: "Mal sehen, was wir entdecken können! Ihr könnt selbst suchen, oder ich helfe euch, wenn ihr Unterstützung braucht." Die Kinder schwärmen auf dem Spielplatz aus und sammeln Gegenstände, die zur Beschreibung passen. Jedes Mal, wenn eine neue Karte gezogen wird, zum Beispiel "Finde etwas Hartes" oder "Finde etwas Raues", ermutigen Kira und Miro die Kinder, ihre Gedanken und Entdeckungen miteinander zu teilen.

Nachdem die Kinder ihre Gegenstände gesammelt haben, kehren sie zum Bettlaken zurück und sortieren die Materialien gemeinsam in die Reifen, entsprechend ihrer gemeinsamen Eigenschaften. Frage: "Was macht diesen Gegenstand weich? Und dieser hier: ist er hart oder glatt?" Ergänze: "Fühlen sich manche dieser Materialien für alle gleich an, oder nehmen verschiedene Menschen sie unterschiedlich wahr?" Gemeinsam betrachtet und bespricht die Gruppe die unterschiedlichen Oberflächen und Strukturen.

Fühlen mit Tastboxen

Kira und Miro bringen die Idee auf, Fühlboxen zu gestalten. Miro schlägt vor: "Lasst uns eine bestimmte Art von Oberfläche auswählen, zum Beispiel weich oder rau, und eine Box mit passenden Gegenständen füllen!" Kira ergänzt: "So können wir noch besser verstehen, wie sich unterschiedliche Materialien anfühlen." Die Kinder wählen Materialien aus und ordnen sie entsprechend der erkundeten Oberflächen zu. Stelle unterstützende Reflexionsfragen, wie zum Beispiel: "Warum denkst du, dass das in die Kategorie weich gehört?" Beim Spielen mit den Fühlboxen können die Kinder Augenbinden verwenden.

Reflexion

Lade die Kinder ein, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Stelle offene Fragen wie:

  • Was hat dir beim Suchen und Fühlen am meisten gefallen?
  • Gab es etwas Überraschendes beim Anfassen der Materialien?
  • Hast du etwas gefunden, womit du nicht gerechnet hattest?

Ermutige jedes Kind, seine Gedanken mitzuteilen, und bestärke sie darin, dass jede Wahrnehmung gültig ist. Betone: "Es ist in Ordnung, wenn sich etwas für dich gut angefühlt hat, für andere aber nicht. Wir erleben Berührungen alle auf unterschiedliche Weise." Du kannst die Kinder auch fragen, welche anderen Materialien sie beim nächsten Mal gern erkunden möchten.

Zum Abschluss bedanken sich die Puppen für die gemeinsame Entdeckungsreise.

Variationen und zusätzliche Ideen

Die Kinder können ihre Entdeckungen erweitern, indem sie größere Projekte umsetzen, zum Beispiel eine Fühlwand oder einen Sinnespfad gestalten. Eine Fühlwand ermöglicht es den Kindern, Materialien mit unterschiedlichen Oberflächen an einer vertikalen Fläche zu befestigen und sie durch Tasten zu erkunden. Ein Sinnespfad kann entstehen, indem verschiedene Materialien auf dem Boden angeordnet werden, sodass die Kinder darüber laufen oder krabbeln und dabei mit Händen und Füßen unterschiedliche taktile Erfahrungen sammeln. Diese Varianten eröffnen neue Dimensionen der Aktivität, fördern Kreativität und laden zu einer vertieften Auseinandersetzung mit sinnlichen Erfahrungen ein.

Arbeitsblatt "Instruktionskarten"

Bring something
soft
Bring something
hard
Bring something
rough
Bring something
smooth
Bring something
warm
Bring something
rippled
Bring something
with holes
Bring something
wet
Bring something
powdery

Fotos der Aktivität