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| Basisaktivität | |
| Alter: 4-6 | |
| Die Aktivität wird am besten in mehreren angeleiteten Einheiten eingeführt und eingeübt, um Verständnis und Sicherheit zu gewährleisten. Sobald die Kinder damit vertraut sind, können die Materialien im Gefühlsbereich bereitgestellt werden, sodass sie während des gesamten Schuljahres selbstständig genutzt werden können. | |
| Kinder lernen mit Emotionskarten eigene und fremde Emotionen zu erkennen, zu verstehen und auszudrücken. Sie erkunden Situationen, die diese Emotionen auslösen können. | |
| Kunst Gespräch Eltern Geschichten erzählen | |
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Die Kinder sind aktiv an der Herstellung der Materialien beteiligt. Tipp: Die Spiele zuerst gemeinsam ausprobieren und Regeln und Techniken üben. Dann den Funktionsbereich “Emotionen”gemeinsam eröffnen.
Betrachte gemeinsam mit den Kindern eine Auswahl an Situationskarten und Emotionskarten. Führe ein offenes Gespräch und greife die Ideen der Kinder auf. Verbinde Situationen und Emotionen in einer einfachen, kindgerechten Ursache-Wirkung-Sprache. Beispiele sind:
Unterstütze jedes Kind darin, diese Zusammenhänge zu verstehen und eigene Beispiele einzubringen.
Jedes Kind erhält fünf Blankokarten und zeichnet bzw. malt oder klebt darauf die fünf Basisemotionen: glücklich, traurig, ängstlich, überrascht und wütend.
Die Kinder wählen fünf Emotionskarten und fünf passende Situationskarten aus. Alle Karten werden gemischt und paarweise aufgedeckt. Ziel ist es, die passende Kombination zu finden, zum Beispiel ein fröhliches Gesicht und eine lustige Situation. Das Spiel stärkt Zuordnungsfähigkeit, Konzentration und emotionales Verständnis.
Emotionsgesichterkarten werden in die Taschen des Würfels gesteckt. Die Situationskarten liegen auf dem Boden. Ein Kind würfelt, benennt die Emotion auf der oberen Würfelseite und sucht eine passende Situationskarte.
In der Gruppe würfeln die Kinder reihum. Im Einzelspiel arbeitet ein Kind weiter, bis alle Paare gefunden sind. Das Spiel unterstützt Perspektivübernahme und Sprachkompetenz.
Verschiedene Emotionskarten, auch komplexere wie Stolz, Verwirrung oder Aufregung, kommen in einen Beutel. Die Kinder ziehen eine Karte und stellen die Emotion pantomimisch dar. Die anderen erraten, um welche Emotion es sich handelt.
Diese Aktivität stärkt emotionalen Ausdruck, Wahrnehmung und empathisches Erkennen.
Ermutige die Kinder, ihr Emotionsvokabular zu erweitern. Auf Blankokarten können sie weitere Emotionen zeichnen (malen, aufkleben), zum Beispiel Stolz, Schuld, Scham oder Aufregung. Diese Karten ergänzen das gemeinsame Set und erweitern Gespräche und Spiele.
Beziehe die Familien ein. Lade Eltern ein, den "Emotionsbereich" kennenzulernen. Erkläre, warum diese Aktivitäten Kindern helfen, Emotionen zu erkennen, auszudrücken und zu verstehen. Gib Anregungen, einfache Spiele zu Hause auszuprobieren, damit emotionales Lernen im Alltag weitergeführt wird.
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