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Spiegelspiele

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Basisaktivität
Alter: 4-7
20-30 min
In diesem Spiel aktivieren Kinder ihre Spiegelneuronen. Dies stärkt Empathie, emotionales Bewusstsein und kognitive Entwicklung. Gleichzeitig entsteht ein Gefühl des Gesehen- und Verstandenwerdens und die Kinder erweitern ihren Emotionswortschatz.
Flexibilität Selbstregulation
Bewegung Musik Im Freien Eltern
  • Mehrere Handspiegel und, wenn vorhanden, ein Wandspiegel

Durchführung

Beginne damit, gemeinsam mit den Kindern das Konzept des Spiegelns zu erkunden. Dieser Schritt der Aktivität ist entscheidend. Verwende echte Spiegel, Handspiegel oder einen Wandspiegel, damit sie beobachten können, wie ihr Körper und ihr Gesicht darin reflektiert werden. Starte mit großen Körperbewegungen und leite sie anschließend dazu an, Gesichtsausdrücke zu erforschen, besonders solche, die mit unterschiedlichen Emotionen verbunden sind.

Wichtig: Benenne Körperteile und Bewegungen klar und wertschätzend.

Stelle einfache Fragen, um zu erkunden, welcher Körperteil sich bewegt oder sich bewegt hat und was im Spiegel passiert.

Schaffe eine warme Atmosphäre, in der Kinder neugierig ausprobieren können, Spaß am Beobachten haben und sich sicher fühlen.

Spiegelspiel zu zweit

Demonstriere das Spiel zuerst mit einer Kollegin, einem Kollegen oder einem Kind. Dieses Spiel funktioniert ohne Berührungen und lädt zu achtsamer Zusammenarbeit ein. Die Kinder bilden Paare und entscheiden gemeinsam, wer beginnt.

  • Eine Person führt und bewegt sich ruhig und langsam.
  • Die andere beobachtet aufmerksam und spiegelt die Bewegungen möglichst genau.
  • Danach wechseln die Rollen.

Manche Kinder möchten nur Hände und Arme einsetzen, andere den ganzen Körper. Ermutige sie, Bewegungen frei zu gestalten und selbst zu wählen, was sich angenehm anfühlt.

Sensible Kinder profitieren manchmal von einer Alternative zum direkten Blickkontakt. Ein Fokus auf Hände oder Schultern hilft, sich sicher und wohl zu fühlen.

Emotionen spiegeln

Wenn die Kinder sich sicher fühlen, beginnt das Spiegeln von Emotionen. Die führende Person zeigt eine Emotion durch Gesichtsausdruck und Körperhaltung, zum Beispiel Freude, Angst, Wut, Traurigkeit oder Überraschung. Die spiegelnde Person imitiert die Emotion und versucht, sie zu benennen. Dies stärkt Empathie, Selbstregulation und genaues Beobachten.

Einbindung der Eltern

Stelle das Spiegelspiel bei einem Elternabend vor und spiele eine kleine Runde mit den Eltern. Erkläre, warum Spiegelspiele die Entwicklung unterstützen:

  • Sie fördern Empathie
  • Stärken das Verständnis für nonverbale Signale
  • Helfen Kindern, Emotionen zu erkennen und zu benennen

Ermutige Familien, einfache Spiegelspiele zu Hause auszuprobieren. Dies schafft Nähe und emotionales Bewusstsein für alltägliche Momente.

Reflexion

Reflexion (nach jedem Schritt):

  • Wie hast du dich dabei gefühlt?
  • War es leicht oder schwierig, deinem Partner zu folgen?
  • War es angenehmer zu führen oder zu spiegeln?
  • Gab es Gefühle, die schwer zu erkennen oder darzustellen waren?
  • Hast du Ideen, wie man das Spiel anders spielen könnte?

Variationen und zusätzliche Ideen

Stimmung erleben und verändern
Die Kinder verändern Bewegungsstile bewusst. Einzelne Kinder denken sich einen Stil aus und bringen diesen in die Gruppe ein.

Beispiele:

  • Lustige Spiegel
  • Zeitlupen-Spiegel
  • Federleichte Spiegel

Jede Variante ermöglicht neue sensorische und emotionale Erfahrungen.

Gruppenspiegeln
Eine Person führt, die gesamte Gruppe spiegelt gemeinsam.

Seitlich statt gegenüber
Die Kinder stehen nebeneinander und spiegeln Bewegungen aus dem Augenwinkel.

Requisiten
Gegenstände oder Spielzeuge können in das Spiegeln einbezogen werden.

Mit Musik
Musik bringt Rhythmus, Emotion und Fantasie in die Aktivität.

Spiegelbilder zeichnen
Arbeitsblätter zeigen halbe Bilder, die ergänzt werden. Dies stärkt Konzentration, Symmetriegefühl und genaues Beobachten.

Arbeitsblatt "Spiegelbilder"