sel.eduskills.plus
Was uns die Musik erzählt: Emotionen mit Musik entdecken

Was uns die Musik erzählt: Emotionen mit Musik entdecken

Erasmus+

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

Alle Inhalte, insbesondere Texte, Bilder und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Soweit es nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet ist, liegen die Urheberrechte bei sel.eduskills.plus und stehen unter der Creative Commons Namensnennung -Nicht kommerziell -Keine Bearbeitungen 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0) Lizenz. Sie dürfen im Rahmen der Lizenzbedingungen verwendet werden.

© 2026 sel.eduskills.plus

Aufbauaktivität
Alter: 4-7
20-30 min
Kinder hören Musik, bewegen sich frei dazu und entdecken, wie Klänge und Rhythmen auf emotionaler Ebene wirken.
Flexibilität Selbstregulation
Kunst Bewegung Musik
  • CD oder Playlist mit Musik, die mit verschiedenen Basisemotionen (Freude, Traurigkeit, Wut, Angst, Überraschung) assoziiert werden kann
  • Für Variationen:
  • eine der Anzahl der behandelten Emotionen entsprechende Menge großer Moderations-Wolken (mit einem passenden Emoji versehen)
  • der Anzahl der behandelten Emotionen entsprechende Menge farbiger Reifen
  • Malmaterial: Papier, Pinsel, Temperafarben
  • Abdeckmaterial für den Malbereich/Malkittel

Vorbereitung

Für die Variationen:

  • Einzelne große Moderations-Wolken bzw. aus Tonpapier ausgeschnittene Wolken jeweils mit einer Basisemotion beschriften.
  • Farbige Reifen bereitlegen, jeder steht für eine Emotion.
  • Ausreichend Malpapier, Pinsel und Temperafarben vorbereiten.
  • Bei Bedarf den Malbereich abdecken und Malkittel bereitlegen.

Durchführung

Die Idee einführen, dass Musik und Gefühle zusammengehören. Unser Körper hilft dabei, Gefühle zu zeigen. Als Warm-Up sanft die Ohren reiben, um sie zum Zuhören zu „wecken“, leichte Dehn- und Schüttelbewegungen machen, um den Körper auf das freie Bewegen vorzubereiten.

Sagen Sie den Kindern, dass die Musik, die sie hören werden, sie an unterschiedliche Gefühle erinnern kann, und dass sie ihren Körper nutzen dürfen, um zu zeigen, was die Musik sie fühlen oder sich vorstellen lässt.

Gemeinsam das erste Musikstück anhören und über Ideen und Assoziationen sprechen. Impulsfragen:

  • Fallen dir zu der Musik Bilder oder Gefühle ein?
  • Was möchte dein Körper machen, wie sich bewegen, wenn du die Musik hörst?

Die Musik wieder abspielen und die Kinder ermutigen, frei zu tanzen, zu schwingen, zu springen oder ruhig zu bleiben, so wie sie es gern möchten.

Wenn das Stück endet, fragen Sie:

  • Fühlen sich deine Arme (Beine, Rücken …) jetzt leicht oder schwer an?
  • Wie fühlst du dich jetzt (beispielsweise ruhig, aufgeregt, warm, kühl, still oder unruhig)?

Wiederholen Sie diesen Ablauf mit mehreren Musikstücken.

Betonen Sie, dass jede Wahrnehmung richtig ist und jede Bewegung ihren Platz hat.

Reflexion

Nachdem alle Musikstücke erkundet worden sind, laden Sie die Kinder dazu ein, sich hinzusetzen und zu entspannen.

Finden Sie mit den Kindern in einen ruhigen Atemmodus: tief einatmen, langsam ausatmen.

Impulsfragen:

  • Wie hast du dich beim Hören und Bewegen gefühlt?
  • Gab es ein Musikstück, das dir besonders gefallen hat? Warum?
  • Haben sich einige Bewegungen oder Klänge neu oder ungewohnt angefühlt?

Heben Sie hervor, dass alle Gefühle wertvoll sind und Musik uns helfen kann, sie besser kennenzulernen und auszudrücken.

Variationen und zusätzliche Ideen

Wolken

Große Moderations-Wolken liegen am Boden, jeweils eine pro Basisemotion. Während die Musik spielt, bewegen sich die Kinder zu der Wolke, die ihrer Wahrnehmung entspricht, verbinden für sich Raum, Musik und Gefühle. Betonen Sie: Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Reifen

Jeder farbige Reifen steht für eine Basisemotion. Nach dem Hören treten die Kinder in den Reifen, der zu ihrem Gefühl passt. Dies unterstützt Entscheidungsfindung und Selbstwahrnehmung. Betonen Sie: Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Malen zu Musik

Jedes Kind malt während des Musikhörens mit Farben und Formen, die ausdrücken, was es fühlt. So wird Musik sichtbar und individuell erlebbar. Betonen Sie: Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Körperumriss

Ein großer Körperumriss hängt an der Wand.

Mit Pastellkreiden können die Kinder darin einzeichnen, wo sie Gefühle beim Hören spüren, z.B. Kribbeln, Wärme, Anspannung. Alternativ kann für jedes Kind ein eigener Körperumriss angefertigt werden.

Musik- und Emotionssammlung

Erstellt ein gemeinsames Tagebuch, in dem die Gruppe mit Farben und Emojis oder auch Bildern festhält, welches Musikstück gehört wurde und welche Gefühle erlebt wurden.

Mit der Zeit entsteht eine farbenreiche Emotionssammlung.