| Basisaktivität | |
| Alter: 4-6 | |
| 20-30 min | |
| Kinder tauschen sich über individuelle Eigenheiten wie Namen und persönliche Vorlieben aus, geben ein Wollknäuel weiter und knüpfen ein Verbindungsnetz. Anschließend gestalten sie Selbstporträts. | |
| Selbstregulation | |
| Gespräch | |
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Lege ein Wollknäuel bereit oder alternativ kleine Steine, drucke die Arbeitsblätter aus und lege sie griffbereit zur Seite.
Beginne die Aktivität, indem du dich selbst vorstellst. Nenne deinen Namen und teile etwas Einfaches über dich, zum Beispiel: "Ich heiße Anna und ich liebe es zu zeichnen."
Nutze ein kleines Wollknäuel als Requisit. Nachdem du dich vorgestellt hast, rollst du es zu einem Kind weiter. Du kannst die Einführung auch mit Puppen gestalten, um den Einstieg spielerischer zu machen.
Jedes Kind, das das Wollknäuel erhält, nennt seinen Namen und teilt etwas über sich mit. Das kann ein Hobby sein, ein Gefühl, eine Lieblingsfarbe oder ein anderes persönliches Detail. Danach rollt das Kind das Knäuel weiter und behält dabei einen Teil des Fadens in der Hand.
Nach und nach entsteht ein Netz, das alle Kinder miteinander verbindet. Dieses Netz macht sichtbar, wie aus vielen einzelnen Stimmen eine Gemeinschaft entsteht, in der jedes Kind wichtig ist.
Im Anschluss erhalten die Kinder Papier und Zeichenmaterialien. Jedes Kind gestaltet ein Selbstporträt. Die Werke können im Raum ausgestellt werden. Sie verdeutlichen, dass jedes Kind einen besonderen Platz in der Gruppe hat und mit seinen Eigenschaften gesehen wird.
Beende die Aktivität mit einer offenen Gesprächsrunde. Stelle Fragen, die die Kinder dazu einladen, über ihre Erfahrungen nachzudenken. Beispiele sind:
Betone, dass jede persönliche Äußerung, egal ob lang oder kurz, wertvoll ist und dazu beiträgt, dass sich alle in der Gruppe wohlfühlen.
Du kannst das Spiel um weitere Impulsfragen erweitern, die den Kindern helfen, sich mitzuteilen:
Jedes Kind wählt einen kleinen Stein. Nachdem es seinen Namen und eine Information über sich genannt hat, legt es den Stein in die Mitte. So entsteht im Laufe der Zeit ein Steinkreis, der symbolisiert, dass alle Kinder Teil der Gemeinschaft sind. Das gemeinsame “Steinlegen” und Zuhören kann einen ruhigen, meditativen Charakter erhalten, vielleicht auch unterstützt durch gedämpftes Licht.
Verwandle die Aktivität in ein rhythmisches Gruppenspiel. Ein Kind tritt in den Kreis und sagt etwas im Rhythmus, zum Beispiel:
"Ich bin Justin, ich spiele gern Ball."
Die Gruppe antwortet gemeinsam im gleichen Rhythmus:
"Du bist Justin, du spielst gern Ball."
Dieses Format stärkt Kreativität, Rhythmusgefühl und eine konstruktive Gruppendynamik.