| Basisaktivität | |
| Alter: 4-5 | |
| Einheiten von 15 bis 30 Minuten. Die Aktivität kann im Verlauf des gesamten Jahres wiederholt werden. | |
| Kinder sortieren Bildkarten in passende Emotionskartons, reflektieren ihre Assoziationen, sprechen über eigene Ideen und erzählen persönliche Erlebnisse. So stärken sie Empathie, emotionales Bewusstsein und ihre Kommunikationsfähigkeit. | |
| Flexibilität | |
| Gespräch Eltern | |
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Beginne mit einem Gespräch darüber, wie Bilder unterschiedliche Emotionen hervorrufen können. Nutze einfache Beispiele. Ein Bild von einer Katze kann fröhlich stimmen. Ein Hund erinnert vielleicht an eine Situation, die Angst ausgelöst hat.
Lade die Kinder ein, eigene Ideen zu nennen. Notiere diese Vorschläge und verwende sie für neue Bildkarten.
Die Kinder arbeiten in Paaren oder kleinen Gruppen. Stelle Boxen bereit, die jeweils mit einer Emotion beschriftet sind (z. B. fröhlich, traurig, ängstlich, wütend, überrascht).
Jedes Kind ist der Reihe nach dran:
Danach schaut der Partner bzw. ein anderes Kind dieselbe Karte an und fragt: "Warum hast du die Karte in den Karton für fröhlich/traurig/etc. gelegt?"
Das Kind erläutert seine Entscheidung in Ruhe. Danach wechseln die Rollen.
Die Kinder erleben, dass Emotionen individuell geprägt sind. Sie üben aktives Zuhören, das Begründen eigener Sichtweisen und das Verstehen anderer Perspektiven.
Setzt euch am Ende zusammen und besprecht Fragen wie:
Betone, dass alle Emotionen wichtig sind und dass jedes Kind das Recht hat, eigene Empfindungen auszudrücken. Die Reflexion fördert Empathie und unterstützt ein wertschätzendes Miteinander.
Ermutige die Kinder, immer wieder neue Bilder beizusteuern. Zu jeder neuen Karte entsteht eine kurze Erklärung oder eine kleine persönliche Geschichte, die beschreibt, warum das Bild zu einer bestimmten Emotion passt. So entsteht eine lebendige Sammlung, die gemeinsam mit der Gruppe wächst.
Stelle das Spiel bei einem Elterntreffen vor. Lade Eltern ein, die Aktivität selbst auszuprobieren, und erkläre, wie das Spiel emotionales Bewusstsein, Perspektivübernahme und respektvolle Kommunikation und den Gruppenzusammenhalt fördert.