| Basisaktivität | |
| Alter: 4-5 | |
| 1 h | |
| Kinder fragen sich gegenseitig nach ihren Emotionen, wählen ein Emotionsgesicht (Emoji) aus und erklären ihre Wahl. So entwickeln sie Empathie, Selbstwahrnehmung und Sprachkompetenz. | |
| Selbstregulation | |
| Gespräch Geschichten erzählen | |
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Erstelle gemeinsam mit den Kindern ein Set von Emojis mit Halterungen (Basisemotionen Freude, Angst, Traurigkeit, Ärger und Ekel sowie weitere Emotionen nach Wahl). Gestaltet außerdem ein Emotionsplakat auf Flipchartpapier. Füllt es mit vielen Emojis, die von den Kindern selbst gemalt wurden. Dieses Plakat dient später als visuelle Unterstützung im Spiel und als Gesprächsanlass, um Emotionen leichter zu erkennen und zu benennen.
Setzt euch im Halbkreis vor das Emotionsplakat. Sprecht darüber, dass alle Menschen verschiedene Emotionen haben und dass jede Emotion erlaubt ist. Erklärt den Kindern mittels eines Beispiels, dass diese Aktivität hilft, sich besser zu verstehen und gut miteinander umzugehen
Das Spiel findet in Kleingruppen oder der Gesamtgruppe statt. Die Runde beginnt damit, dass ein Kind ein anderes anspricht und fragt: "Wie fühlst du dich heute?"
Das angesprochene Kind überlegt, wählt ein Emoji aus und berichtet der Gruppe, wie es sich fühlt und warum. Jeder Bericht ist wertvoll, egal ob lang oder kurz. Kinder, die ein Emoji auswählen, aber noch keine Worte finden, erfahren feinfühlige sprachliche Begleitung.
Wenn ein Kind fertig ist, benennt das Kind das nächste. So kommen nach und nach alle zu Wort.
Aktives Zuhören, wertschätzende Reaktionen und Geduld werden geübt.
Lade die Kinder ein, ihre Eindrücke zu teilen, z.B.: